Fahrzeuge fotografieren für Autohäuser: So erreicht man den perfekten Look!

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Der erste Eindruck zählt. Das Kerngeschäft für Autohäuser und Fahrzeughändler ist es selbstverständlich Fahrzeuge zu verkaufen. Aber wann entscheidet sich ein Kunde für ein bestimmtes Fahrzeug? Die Seriösität, das Auftreten und die Sympathie eines jedes Autohauses entscheidet sicherlich darüber, ob ein Kunde nun zuschlägt oder nicht. Der Prozess beginnt aber bereits bei der simplen Suche im Netz – Mobile, AutoScout24 und Co. haben ein riesiges Angebot an Fahrzeugen von den verschiedensten Händlern. Genau hier beginnt der Konkurrenzkampf. Um aus der Masse herauszustechen, liefern gelungene Aufnahmen der Fahrzeuge eine klare Linie in allen Inseraten und die nötige Qualität für einen signifikanten Vorsprung.

Auch über soziale Medien gewinnt man Kunden: Detailshots präsentieren das Fahrzeug auf eine ästhetische Art und Weise, wodurch Follower auf Instagram und Facebook von der Professionalität eines Autohauses überzeugt werden.

An einem Tag, an dem ein Auto nicht verkauft wird, verliert ein Autohaus im Durchschnitt 50 €. Wenn also der Aufwand ein Fahrzeug gelungen zu fotografieren die Standzeit um nur einen Tag verringert, ist das nicht nur finanziell ein großer Sprung – das Image wird besser und die Professionalität steigt!

Stelle noch heute Dein Konzept auf und freue Dich über neue Kundschaft, effiziente Inserate und einen optimierten Verkaufsprozess.

Fahrzeuge fotografieren leicht gemacht

Die Außenfotos

Je nach Vertragspartnerschaften oder freien Autohäusern sollten die CI-Vorgaben stets eingehalten werden. Im Normalfall wird ein Fahrzeug aus den 45°-Ansichten, von der Seite, von hinten und von vorne fotografiert. Zusätzlich wird eine Felge abgelichtet. Um den roten Faden zu bewahren, stellt man zu Beginn ein Konzept auf, an das man sich strengstens halten sollte. Dieses Konzept ist das Aushängeschild auf den verschiedensten Plattformen.

Ein einheitlicher Hintergrund oder Wasserzeichen auf dem ersten Foto des Inserats, sorgen für Wiedererkennung. 

Tipps für ein gelungenes Konzept:

  • Das erste Foto im Inserat regt zum Klicken an, deshalb soll man sich hier für einen Stil entscheiden und diesen stets beibehalten
  • Die Bildabfolge soll gleichbleibend sein, z. B. 45°-Frontansicht, Seitenansicht, 45°-Heckansicht, Heck, Front und schließlich die Felge. 
  • Achte auf unschöne Spiegelungen in den Scheiben. Gerade Laternen oder Bäume sind oft in Spiegelungen zu finden.

Für einen hochprofessionellen Look, gibt es die Möglichkeit Außenfotos freizustellen. Dazu können Tools wie Adobe Photoshop genutzt werden. Es gibt aber auch Lösungen, die mittels künstlicher Intelligenz Fahrzeuge freistellen und ihnen einen digitalen Hintergrund verpassen. Ein Beispiel ist „removebg“.

Porsche Macan GTS freigestellt und mit digitalem Hintergrund versehen

Das Kamerasystem für Außenaufnahmen

Kein Profi ist vom Himmel gefallen, aber eine Spiegelreflex- bzw. Systemkamera mit einen hochwertigen Objektiv zu verwenden, hat seine Vorteile.

Oft sehen Fotos von Fahrzeugen nicht proportional aus. Ein SUV sieht auf Bildern plötzlich aus wie ein Kleinwagen. Ein Kleinwagen ist plötzlich ganz langgezogen und die Motorhaube sieht größer aus als der Rest. Das kann viele Gründe haben – ein Hauptgrund ist aber definitiv die Brennweite des Objektivs, das verwendet wird. Ein herkömmliches Smartphone hat oft nur eine Weitwinkel-Kamera verbaut (meist circa 24 mm), was für Außenaufnahmen der Fahrzeuge ungeeignet ist. Achte deshalb darauf, dass Dein Objektiv circa 70 mm Brennweite besitzt, um einen guten Look zu erreichen. Mein Tipp: Ein Zoom-Objektiv mit einer „echten“ Brennweite von 24-70 mm. Achte beim Kauf auch auf den Sensor der Kamera, der die Brennweite beeinflussen kann. Schreibe mir gerne eine kurze Nachricht, falls Du dabei Hilfe brauchst!

Das Innenleben fotografieren

Die Ausstattung eines Fahrzeuges ist maßgeblich relevant für die meisten Kunden. Deshalb sollten die Fotos des Interieurs sehr aussagekräftig sein. Hierbei sollte ebenfalls ein Konzept ausgearbeitet werden, an das man sich halten sollte. Oft weisen Fahrzeuge der selben Marke die selben Eigenschaften auf. Deshalb sollte die Reihenfolge der Fotos stets gleich sein – genau so wie die Aufnahmewinkel und die Belichtung.

Ausstattungsmerkmale, die auf jeden Fall fotografiert werden sollten (falls vorhanden):

  • Rückbank von außen herein fotografiert
  • Panoramadach / Schiebedach von außen herein fotografiert
  • Auf der Rückbank sitzend: Panoramabild, auf dem das gesamte Cockpit sichtbar ist
  • Nahaufnahme des (Multifunktions-)Lenkrads
  • Elektrische Fensterheber
  • Elektrische Sitzeinstellung
  • Tempomat
  • Soundanlage mit Schriftzug des Herstellers
  • Tacho
  • Schaltwippen
  • Navigationssystem und Rückfahrkamera
  • Ledersitze
  • Schalthebel / Ganghebel
  • Klimaanlage / Knöpfe zur Kontrolle der Sitzheizung

Das Kamerasystem für Innenaufnahmen

Wie oben bereits erwähnt, ist ein Zoom-Objektiv mit der Brennweite von 24-70 mm ideal. Weitwinkel-Aufnahmen zwischen 24 und 35 mm sind für den Innenraum essentiell, gerade für das Panoramabild des Cockpits. 

Panoramafoto im Innenraum eines Porsche Cayenne

Social-Media für Autohäuser

Soziale Medien begleiten Menschen täglich. Genau deshalb ist es wichtig, sich auf Plattformen wie Instagram und Facebook von der besten Seite zu zeigen.

Bilder Ihrer Mitarbeiter, kurze Videos mit aussagekräftigem Inhalt und Bilder von Fahrzeug-Details bringen Ihre Kunden näher zu Ihrem Kerngeschäft.

Auch Promo-Aktionen und Gewinnspiele unterstreichen Ihre Sympathie und bringen Sie in Zukunft sehr weit.

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